Ein kurzer Rückblick! 

 

Das Gräfenberger Sportbündnis besteht seit Ende 2009. An der grundsätzlichen Zielsetzung der Interessengemeinschaft hat sich seitdem nichts geändert – auch wenn in unserer unmittelbaren Umgebung die Neonazi-Aufmärsche offiziell nicht mehr stattfinden. Neonazis sind aber weiterhin in der Region immer wieder zu beobachten. Vordringlich geht es im Gräfenberger Sportbündnis um den Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus und Gewalt. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Sportvereinen und mit Schulen.

 

Das Gräfenberger Sportbündnis wurde im November 2009 als „Projekt Fairness, Respekt und Toleranz im Sport – für eine demokratische Gesellschaft“ offiziell ins Leben gerufen. Die Umbenennung in "Gräfenberger Sportbündnis - Interessengemeinschaft Fairness, Respekt und Toleranz Gräfenberg und Umgebung" erfolgte 2010. Es ist eine Ausgliederung aus dem "Bürgerforum Gräfenberg".  Lose Kontakte zu Sportlern und Sportvereinen bestanden schon seit etwa 2006. Alle einte der Wille, sich gegen die unzähligen Neonazi-Aufmärsche in unserer Gegend zu wehren.

 

Mittlerweile sind zehn Sportvereine aus dem Gräfenberger Umland im Gräfenberger Sportbündnis aktiv. In diesen Vereinen sind etwa 6.000 Sportlerinnen und Sportler organisiert. Jeder dieser Vereine hat mehrere Abteilungen. Die Fußballabteilungen bilden in diesen Vereinen den Schwerpunkt. Im Fußballbereich werden zunehmend auch Mädchen- und Frauenmannschaften betreut.

 

Die Vereine verfügen über ein vielfältiges Spektrum an Leistungen: Gymnastik, Volleyball, Tennis, Turnen, Wandern, Leichtathletik, Ski, Kegeln, Tanzen und vieles mehr. Neben Mannschaftssportarten werden auch Individualsportarten angeboten. Eine sehr erfolgreiche Triathlonabteilung ist in einem der beteiligten Vereine aktiv.

 

Das Gräfenberger Sportbündnis - Interessengemeinschaft Fairness, Respekt und Toleranz Gräfenberg und Umgebung ist stark mit vielen Initiativen, Organisationen und Institutionen vernetzt und seit Juni 2011 Mitglied in der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg. Der Sprecher des Gräfenberger Sportbündnisses ist seitdem im Koordinierungsgremium der Allianz gegen Rechtsextremismus und leitet dort den Arbeitskreis SPORT gegen Rechtsextremismus.